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durch den alten Sitzungssaal, den Öhrn mit den historischen Bildern
moralischer Gebote aus der Bibel...
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Jacco
Groen bei der Vorführung seines Spielfilms „Lilet never happened“ in
der Geschwister-Scholl-Schule, einer der Schulen, die es ermöglichten,
den Film über die tatsächliche 12-jährige Kinderprostituierte
Lilet in Manila ihren SchülerInnen vorzuführen und danach ein
angeregtes Gespräch mit dem Regisseur darüber zu führen. |
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Jacco
hatte Lilet bei Filmaufnahmen zu einem Dokumentarfilm kennengelernt, und
war so beeindruckt von dem Mädchen, das sich in solch schwierigen
Verhältnissen weigerte, die Rolle des Opfers zu akzeptieren, dass
er Jahre später einen Spielfilm über sie machte; denn sie war
inzwischen nicht mehr aufzufinden für den geplanten Dokumentarfilm über
ihr Leben. Das Schicksal von Lilet motivierte ihn auch, aktiv zu werden gegen den aktuellen massiven Missbrauch von Kindern in der Internetpornografie. |
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Nach
dem Gespräch nutzte Filmfestleiterin Irene Jung die Gelegenheit, weitere
DVDs zur Ergänzung der FrauenWelten-DVD-Edition, die seit einiger
Zeit an der Geschwister-Scholl-Schule für den Unterricht verwendet
wird, an Frau Baumann zu übergeben. |
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Die
SchülerInnen und LehrerInnen waren auch nach dem intensiven gemeinsamen
Gespräch noch sehr interessiert an weiteren Informationen...
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und die SchülerInnen wollten von ihm wissen, wie sie sich gegen Kinderprostitution
auf den Philippinen stark machen können |
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Bernd
Wolpert,Leiter der Fachstelle Film beim Evangelischen Zentrum für
entwicklungsbezogene Filmarbeit, beim Publikumsgespräch zu „Ken
Bugul“, der von EZEF koproduziert wurde.Er konnte mehr Einblicke in das Wirken der in Afrika verehrten senegalesischen Schriftstellerin Ken Bugul geben, die im Film nicht nur über ihr persönliches Leben spricht, sondern auch über die komplexen Beziehungen zwischen ihrem Kontinent und dem Westen, die sie messerscharf analysiert. |
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Der
Zonta-Club Tübingen hat die Vorstellung von „Lilet Never Happened“ und
den Besuch der Regisseurs durch seine Unterstützung ermöglicht
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Regisseur Jacco
Groen im Gespräch mit Svenia und Nicole vom Filmfest-Team |
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Regisseur Jacco
Groen und Filmfestleiterin Irene Jung im Publikumsgespräch nach „Lilet
Never Happened“, das nicht weniger bewegend war als die Gespräche
mit den SchülerInnen vom Morgen. Auch hier wollten die ZuschauerInnen
mehr vom Schicksal der wirklichen Lilet wissen, aber auch, wie die 11-jährige
Laienschauspielerin Sandy Talag, die leider verhindert worden war, wie
geplant zum Filmfest zu kommen, solch eine schwierige Rolle spielen konnte. |
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![]() Jacco erklärte, dass während der ganzen Dreharbeiten, die sich über 2 Jahre erstreckten, immer eine Psychologin an der Seite von Sandy war, um zu garantieren, dass sie keinen Schaden bei der Beschäftigung mit so einer furchtbaren Wirklichkeit nehmen konnte. Auch dem Tübinger Publikum brachte er sein aktuelles Engagement und die Notwendigkeit von massiven Aktionen gegen den Missbrauch von Kindern für die Internetpornographie nahe.
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Am Mittwoch zur Hauptvorstellung von „Lilet
Never Happened“ war dann nochmals ein Ansturm von viel Publikum zu
verzeichnen, das ebenso intensiv mit dem holländischen Regisseur ins
Gespräch kam wie die ZuschauerInnen tags zuvor. |
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Regisseur
Jacco Groen vor dem überdimensionalen Poster von „Lilet Never
Happened“ mit Schauspielerin Sandy Talag die viele Grüße
aus Manila für das Filmfest und die ZuschauerInnen schickte. |
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| Fotos: Alexander Gonschior |
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