Wir freuen uns, die Schirmherrin des 26. Filmfest FrauenWelten bekannt zu geben: Die ukrainische FEMEN-Aktivistin Inna Shevchenko übernimmt die Schirmherrschaft und wird zur Eröffnung des Festivals am 18. November 2026 persönlich in Berlin sprechen.
Erstmals seit dem Umzug des Festivals von Tübingen nach Berlin vor sechs Jahren findet das Filmfest FrauenWelten wieder im November statt – unmittelbar vor dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November. Inna Shevchenko wurde 1990 in der Ukraine geboren und gehört seit 2009 der feministischen Protestbewegung FEMEN an. Internationale Bekanntheit erlangte sie durch ihre Aktionen gegen patriarchale Gewalt und religiöse Unterdrückung. Politische Verfolgung zwang sie 2013 ins Exil nach Frankreich, wo sie FEMEN France gründete. Seitdem setzt sie ihre Arbeit als Autorin, Aktivistin und Filmemacherin fort. Unter der französischen G7-Präsidentschaft war sie zudem Mitglied des G7 Gender Equality Advisory Council und hat mehrere Bücher über Frauenrechte, Religion und Krieg veröffentlicht.
Inna Shevchenko zu ihrer Schirmherrschaft:
“At a time when women’s rights are once again treated as negotiable, while male violence expands from households to geopolitics, insisting on women’s voices is not a cultural luxury. I’m proud to be the patron of Filmfest FrauenWelten this year because cinema can do something politics often fails to do: make us see lives beyond slogans, statistics and ideological battles and make them impossible to ignore.”
Dem Publikum des Filmfest FrauenWelten ist Inna Shevchenko bereits bekannt: Beim Warm-up zur Jubiläumsausgabe im vergangenen Jahr stellte sie gemeinsam mit den Filmschaffenden den Dokumentarfilm GIRLS AND GODS von Arash T. Riahi und Verena Soltiz vor. Darin geht sie der Frage nach, wie sich Feminismus und Glaube miteinander vereinbaren lassen und welche Rolle Religion als gesellschaftliches Machtinstrument spielt.
Umso mehr freuen wir uns, Inna Shevchenko nun als Schirmherrin des 26. Filmfest FrauenWelten begrüßen zu dürfen. Mit ihrem Engagement für Frauenrechte, gegen patriarchale Gewalt und religiöse Unterdrückung steht sie für zentrale Themen des Festivals und setzt gemeinsam mit uns ein Zeichen für die Sichtbarkeit und die Stimmen von Frauen weltweit.